sandraGLONING

Die Liebe der Menschen

Ein stummer Schrei in dieser Welt
voll Hass und Unterdrückung
Keine Träne wird gezählt
Im Land der Kriegsentzückten.
Im dunklen sitzen wir und weinen
Doch keiner will uns hören.
Ich selbst bin wohl der wichtigste,
Der Letzte der noch zählt.
Werden doch die Anderen
An ihrer Welt vergehen.

Doch sollten wir uns eigentlich
nicht an den Händen halten,
gemeinsam lachen, singen, jubilieren
und lustig um die tanzen,
die Krieg, Verderben für uns wollen,
und ihren Plan verhindern,
Den Feind mit lachendem Gesicht
An unsere Brüste drücken,
ihn küssen, herzen, einfach lieben,
statt ihn zu erschießen.
Sollten wir nicht eigentlich
Gemeinsam daran denken,
wie viele untergehn in dieser Welt,
und den Schuldigen Frieden schenken?

Sollten wir nicht eigentlich,
die Kinder trösten, küssen,
ihr Tränen trocknen lassen
und ihnen Glück verkünden. Keiner von uns wird es tun,
die Großen noch die Kleinen,
stattdessen bleiben wir allein
in unsern Häusern sitzen.
Schluchzen, weinen, ganz allein
Und lassen das Verderben ein.
Es ist nicht leicht,
die Chance zu nutzen,
doch wollen wir nicht alle schrein,
wir sind es Leid, lasst es sein!?
Doch wollen wir nicht alle,
dass die letzten Schüsse fallen,
die Tränen nicht mehr sammeln
die so oft den Weg in unsere Augen fanden.

Wollen wir nicht eigentlich
Dass jeder jeden auf die Wange küsst
und leise in den Schlaf gesungen wird,
in einem Lied voll Glück und Freude,
dass man die Liebe der Menschen nennt?

 

by Sandra Gloning

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